Kleine Trickkiste & Hundespiele

Was es ausser Pfötchen geben sonst noch gibt – unterhaltsame Beschäftigung für den Hund. Der Hund setzt spielerisch alle seine Sinne ein, Hundespiele gekauft und selbst gemacht, Tipps und praktische Anwendung.

Vorhang auf für unseren nächsten Event „Kleine Trickkiste & Hundespiele“, am 24. Juni 2017 um 10 Uhr in der Waldegg.

Damit ihr euch ein besseres Bild machen könnt, was wir geplant haben, möchte ich euch vorab die beiden Begriffe „Trickkiste“ und „Hundespiele“ etwas genauer erklären. Ich beginne mit Letzterem:

Die Hundespiele. Im Rampenlicht stehen Aufgaben, die der Hund mit Köpfchen erledigen muss. Die ihm gestellte Aufgabe löst er alleine, natürlich unter unserer Aufsicht und mit liebevoller Hilfestellung. Was wir Menschen als Spiel bezeichnen, ist für den Hund „harte Arbeit“, genauer gesagt harte Kopfarbeit, eine Denkaufgabe, deren Lösung er dann noch körperlich mit der notwendigen Geschicklichkeit umsetzen muss. Dazu ein einfaches Beispiel: der Futterball. Der Hund bekommt einen Ball, in den wir Guddelis durch ein kleines Loch hineingesteckt haben. Der Hund riecht die Guddelis, muss einen Weg finden und sich eine Strategie ausdenken, wie er nun an sie ran kommt (Ball zerbeissen, mit der Nase stupsen, mit der Pfote draufhauen, anbellen ?) und braucht zudem etwas Geschick und Geduld, bis er erfolgreich ist. Die Palette dieser, ich nenne es gerne Denksport-Hundespiele, ist endlos lang. Sie reicht von den ganz teuren, meist Holzspielen, bis hin zu den selber gebastelten einfachen WC-Papier Rollen Ideen. Wir werden viele Varianten mitbringen, ihr dürft sie alle ausprobieren.

Die Tricks: Im Unterschied zu den Hundespielen, bei denen der Hund selbständig mit einem Gerät oder mit Material beschäftigt ist, arbeitet er bei den Tricks mit seinem Menschen zusammen. Der Hund lernt, auf Kommando Bewegungen oder Abläufe auszuführen, über die sich der Mensch dann freut. Natürlich dürfen wir nicht erwarten, dass unser Hund im Handstand Trompete spielt, aber fordern und ein wenig aus der Komfortzone herauslocken dürfen wir ihn schon. Ich finde es immer wieder spannend, wie gut die Hunde bei den Tricks mitmachen und wie sehr sie sich ins Zeug legen. Der Lieblings-Trick meiner Hunde zum Beispiel ist das „Tanzen“. Kaum gebe ich das Kommando bzw. das Handzeichen, schon drehen sie sich im Kreis. Hunde lieben es, Bewegungen und Abläufe zu erlernen und zu trainieren, oftmals bieten sie diese sogar von selber an, z.B. auf dem Spaziergang auf einen Baumstamm zu springen und uns erwartungsvoll anzuschauen. Der wichtigste Teil des ganzen Prozesses aber ist das Lernen, gemeinsam etwas zu erarbeiten und sich dann gemeinsam zu freuen – das gibt Bindung und stärkt Vertrauen. Uns Menschen geht das Herz auf, wenn unser Hund so tolle Sachen kann, der Hund ist happy über unsere Aufmerksamkeit und bestätigt durch unser Wohlgefallen (und natürlich durch das ein oder andere Guddeli). Auch hier haben wir viele Ideen, die ihr drin oder draussen, auf dem Spaziergang, während Wartezeiten oder überhaupt in euren Alltag einbauen und immer wieder anwenden könnt.

Marianne Fenske
KVD Uebungsleiterin

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